Mingda AdPETG Tough Light-Transmitting 1.75 mm
PETG hält Schläge und Feuchtigkeit besser aus als PLA und bleibt im Freien länger formstabil. Es druckt bei etwa 240 °C auf beheiztem Bett und zieht Fäden, sobald die Rolle Feuchtigkeit gezogen hat. Für Gehäuse und belastete Halterungen ist es der Alltagswerkstoff.
Druckwerte
Die Düse arbeitet meist bei 230 bis 250 °C, das Bett bei 70 bis 85 °C. PETG verträgt weniger Bauteilkühlung als PLA, sonst leidet die Schichthaftung. Eine langsame erste Schicht und etwas mehr Abstand zur Platte verhindern, dass sich Material an der Düse sammelt.
Fäden und Feuchtigkeit
PETG zieht Wasser stärker als PLA. Feuchtes Material knistert, schäumt leicht auf und hinterlässt Fäden. Vier bis sechs Stunden bei 65 °C im Trockner stellen den Zustand wieder her.
Bauplatte
Auf glattem PEI oder Glas haftet PETG so fest, dass es beim Ablösen Beschichtung mitreißt. Ein Klebestift als Trennschicht oder eine texturierte Platte löst das.
Draußen
PETG bleibt formstabil und übersteht Frost. Unter dauerhafter UV-Strahlung vergilbt es mit der Zeit, dort ist ASA der beständigere Werkstoff.
Varianten
Kohlefaserverstärktes PETG wird steifer und matt, schleift aber die Düse aus und braucht eine gehärtete Spitze. Transparente Sorten bleiben klar, solange die Wände dicht gedruckt werden und die Temperatur oben im Fenster liegt.
Hersteller
Polymaker und Fiberlogy geben enge Durchmessertoleranzen an. Sunlu und eSUN decken den Alltag ab. 3DXTech und Siraya Tech führen technische Blends mit Faserverstärkung.