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Hier stehen FDM-Drucker, die Filament durch eine beheizte Düse schmelzen, neben Harzdruckern, die flüssiges Resin mit UV-Licht aushärten. Beim Vergleich zählen Bauraum und Achssystem, dazu die Bauform der Kammer und die Materialien, die dein Drucker später verarbeiten soll.
FDM
FDM-Drucker legen geschmolzenes Filament Bahn für Bahn ab. Standard sind 1,75 mm Filament und eine 0,4-mm-Düse; größere Düsen drucken schneller, kleinere lösen feine Kanten besser auf. Für PLA und PETG genügt ein offener Rahmen.
Harz
Harzdrucker belichten flüssiges Resin durch ein LCD-Panel. Die Auflösung hängt an der Pixelgröße des Panels und nicht an einer Düse, weshalb Miniaturen deutlich feiner werden. Nach dem Druck folgen Waschen in Isopropanol und Nachhärten unter UV-Licht. Handschuhe und ein gelüfteter Raum gehören dazu.
Achssystem
Bei Bed-Slingern fährt die Bauplatte in Y-Richtung. Das hält den Aufbau einfach, begrenzt aber die Beschleunigung, weil das Bauteil mitschwingt. CoreXY-Drucker bewegen den Kopf über Riemen in der Ebene, die Platte senkt sich nur ab. Das erlaubt mehr Tempo bei hohen Teilen.
Kammer
ABS und ASA schrumpfen beim Abkühlen und lösen sich in Zugluft von der Platte. Eine geschlossene Kammer hält die Wärme im Bauraum und die Schichten zusammen. PLA dagegen mag es kühl.
Hersteller
Creality und Anycubic decken Einstieg und Mittelklasse breit ab. Bambu Lab und Snapmaker bauen geschlossene Geräte mit Mehrfarb-Option. Mingda und Flashforge zielen auf große Bauräume, Creatbot auf hohe Düsentemperaturen. Elegoo baut sowohl FDM- als auch Harzdrucker.