Reinigungs- und Aushärtestationen für Resindruck. Ein frisch gedrucktes Teil trägt unpolymerisiertes Harz, das abgewaschen und anschließend unter 405-nm-UV-Licht durchgehärtet wird. Der entscheidende Wert beim Kauf ist die nutzbare Innenhöhe: Das Modell muss in Waschbehälter und Härtekammer passen.
Kombigerät oder reine Härtekammer
Kombigeräte erledigen Waschen, Trocknen und Nachhärten nacheinander im selben Gehäuse. Reine Curing-Boxen härten nur. Wer ohnehin in einem separaten Behälter oder mit Ultraschall reinigt, kommt mit der Härtekammer aus und spart Stellfläche.
Der Waschgang
Ein Rührwerk bewegt die Flüssigkeit um das Bauteil, das entfernt Harz auch aus Hinterschnitten. Isopropanol ab 99 % löst Standardharze. Wasserwaschbare Harze kommen mit Wasser aus, dessen Rückstände aber nicht in den Abfluss gehören: Harzhaltiges Wasser wird vor der Entsorgung unter UV ausgehärtet.
Der Härtegang
405 nm entspricht der Wellenlänge, auf die die Harze eingestellt sind. Ein Drehteller mit reflektierender Innenwand belichtet auch abgewandte Flächen. Zu kurz gehärtete Teile bleiben im Kern weich und klebrig an der Oberfläche. Übermäßig lange Härtung macht Standardharze spröde und lässt helle Farben vergilben.
Praktisches
Ein dicht schließender Deckel hält Isopropanoldämpfe zurück, ersetzt aber keine Raumlüftung. Die IPA-Füllmenge im Behälter bestimmt mit, wie oft du die Flüssigkeit wechselst.