Einsteigergeräte der untersten Preisklasse, sowohl FDM-Drucker mit Filament als auch MSLA-Drucker mit Resin. Die beiden Verfahren unterscheiden sich in Materialkosten, Nachbearbeitung, Detailauflösung und Anforderungen an den Arbeitsplatz. Die Entscheidung fällt am Verfahren, nicht an der Ausstattungsliste.
Was FDM in dieser Klasse leistet
Beheiztes Bett, 0,4-mm-Messingdüse, meist automatischer Bettausgleich über Sensor. Bauräume liegen im Bereich um 220 mm Kantenlänge. Materialien sind PLA und PET-G auf 1,75-mm-Spulen. Der offene Aufbau schließt ABS und ASA praktisch aus, weil ohne Einhausung die Ecken vom Bett ziehen.
Was MSLA in dieser Klasse leistet
Monochrom-LCD mit 405-nm-Belichtung und Schichthöhen weit unterhalb dessen, was FDM auflöst. Das ergibt sichtbar feinere Details, etwa bei Figuren. Dafür brauchst du Isopropanol, Nitrilhandschuhe, eine Waschmöglichkeit und eine UV-Härtung sowie einen belüfteten Stellplatz. Das Harz ist im Verbrauch deutlich teurer als Filament, die Bauräume sind kleiner.
Was hier planmäßig fehlt
Keine beheizte Kammer, keine Multimaterial-Einheit, selten eine Filamentüberwachung. Das begrenzt die Materialauswahl, nicht die erreichbare Qualität bei PLA.
Folgekosten einplanen
Ersatzdüsen als Verschleißteil, eine zweite Bauplatte für parallelen Betrieb, bei Resin zusätzlich die FEP-Folie und das LCD, beides planmäßig zu tauschen.