Eine Kamera am Drucker zeigt den laufenden Job im Browser oder in der App und legt daraus einen Zeitraffer an. Geräte mit Bilderkennung melden Fehldrucke wie Spaghettifäden oder ein abgelöstes Teil und halten den Job an. Kameras sind an bestimmte Baureihen gebunden.
Anbindung
Die meisten Kameras sind auf eine Gerätereihe zugeschnitten. Sie sitzen in einer vorbereiteten Aufnahme im Rahmen und melden sich an der Steuerplatine oder am Bediendisplay an. Freistehende USB-Kameras laufen dagegen über eine separate Steuerung. Vor dem Kauf gehört die Modellreihe abgeglichen.
Was sie leisten
Das Livebild erspart den Gang zum Gerät bei langen Drucken. Der Zeitraffer nimmt pro Schicht ein Bild auf und zeigt den Aufbau als kurzes Video. Die Fehlererkennung wertet typische Muster aus, etwa herumfliegendes Filament, und hält den Druck an, bevor sich Material um den Kopf wickelt.
Grenzen
Eine Kamera erkennt nur, was sie sieht. Unterextrusion in einer Innenwand oder Maßabweichungen bleiben unsichtbar. Im geschlossenen Bauraum entscheidet die Beleuchtung über die Bildqualität, ohne Innenlicht greift auch die Erkennung schlechter.
Am Lasergerät
An Lasern übernimmt die Kamera eine andere Aufgabe. Sie fotografiert die Arbeitsfläche von oben, sodass sich die Grafik direkt auf dem Werkstück ausrichten lässt. Das erspart Testschnitte am Rand.