Resin-Drucker der Photon-Reihe von Anycubic. Sie belichten flüssiges Harz schichtweise über ein LCD und lösen feiner auf als FDM-Geräte, weshalb sie bei Miniaturen und filigranen Teilen zu Hause sind. Die Modelle trennen sich über Displaygröße, Pixelauflösung und Bauraum.
Wie MSLA arbeitet
Ein monochromes LCD blendet die Schichtkontur aus, eine UV-Matrix darunter härtet das Harz über die gesamte Fläche in einem Zug. Die Druckdauer hängt deshalb an der Bauteilhöhe, kaum an der Grundfläche. Ein voll bestückter Bauraum kostet fast so viel Zeit wie ein einzelnes Teil.
Auflösung in der Ebene
Die XY-Auflösung ergibt sich aus Pixelzahl und Bildschirmdiagonale. Ein größeres Display bei gleicher Pixelzahl bedeutet gröbere Details. Bei Miniaturen zählt die Pixelgröße, bei Helmen und Cosplay-Teilen der Bauraum. Beides zugleich gibt es nur über sehr hohe Displayauflösungen.
Nachbearbeitung gehört dazu
Mit dem Bauende ist ein Harzdruck nicht fertig. Das Teil wird in Isopropanol gewaschen und anschließend unter UV nachgehärtet, sonst bleibt die Oberfläche klebrig und das Material erreicht seine Festigkeit nicht. Wasch- und Härtestationen übernehmen beide Schritte.
Schutz und Entsorgung
Flüssiges Harz reizt Haut und Augen und sensibilisiert bei wiederholtem Kontakt. Nitrilhandschuhe und ein belüfteter Aufstellort gehören dazu. Nicht ausgehärtete Reste und gebrauchtes Isopropanol gehören in den Sondermüll, nicht in den Abfluss.