Crealitys Druckerprogramm gliedert sich in Serien: Ender als kartesische Einstiegsgeräte mit offenem Bauraum, die K-Serie als geschlossene CoreXY-Maschinen für hohe Geschwindigkeit, dazu Harzdrucker mit 405-nm-Display. Die Entscheidung fällt über Bauraum und Gehäuse, danach über Mehrfarbdruck.
Ender und K-Serie
Die Ender-Reihe ist kartesisch aufgebaut: Das Bett fährt in Y, der Druckkopf in X und Z. Das ist einfach zu warten und gut dokumentiert, begrenzt aber die Beschleunigung, weil das Werkstück mitbewegt wird. Die K-Serie arbeitet nach CoreXY, das Bett senkt sich nur ab. Damit sind erheblich höhere Druckgeschwindigkeiten möglich, und die geschlossene Bauform hält die Prozesswärme im Gehäuse.
Geschlossener Bauraum und Materialien
PLA und PETG laufen auf offenen Geräten ohne Zusatzaufwand. ABS, ASA und faserverstärkte Filamente schrumpfen beim Abkühlen und brauchen einen geschlossenen, teils aktiv beheizten Bauraum, sonst lösen sich Ecken vom Bett und Schichten trennen sich.
Mehrfarbdruck mit dem CFS
Das Color Feeding System führt mehrere Spulen auf ein Hotend und wechselt die Farbe während des Drucks; mehrere Einheiten lassen sich koppeln. Bezahlt wird das mit Material: Bei jedem Wechsel wird die Düse gespült, der Ausschuss wächst mit der Zahl der Farbwechsel je Schicht.
Harzdrucker
Die Harzgeräte belichten über ein LCD bei 405 nm und lösen feiner auf als jede FDM-Maschine. Waschen in Isopropanol und Nachhärten unter UV sind fester Bestandteil jedes Drucks.