Sperrholzplatten zum Gravieren und Schneiden, in heller Linden- und Pappelausführung sowie mit Palisanderfurnier. Die Wahl fällt über Plattenmaß und Dicke: 3 mm trennt ein Diodenlaser in wenigen Durchgängen, 5 mm verlangt mehr Leistung oder deutlich mehr Durchgänge.
Maß und Dicke
200 x 200 mm und 300 x 300 mm entsprechen den Arbeitsflächen gängiger Desktop-Geräte. Die Platte sollte nicht größer sein als der Verfahrweg, sonst bleibt ein Randstreifen unbearbeitet. 3 mm ist der Standard für Schilder, Einleger und Bausätze, 5 mm für Teile, die tragen oder eine stabile Kante behalten sollen.
Holzart und Kontrast
Helles Linden- und Pappelsperrholz nimmt wenig Leistung auf und ergibt eine kontrastreiche, dunkle Gravur. Palisanderfurnier ist dunkler und dichter: Die Gravur hebt sich weniger ab, die Schnittkante wird härter und es entsteht mehr Rauch.
Sperrholz heißt auch Leim
Zwischen den Furnierlagen sitzt Leim, der anders trennt als Holz. Ungleichmäßiger Leimauftrag ist der häufigste Grund dafür, dass ein Schnitt stellenweise nicht durchgeht, obwohl die Einstellung stimmt. Dann hilft ein zweiter Durchgang mit identischer Einstellung mehr als mehr Leistung.
Sauber arbeiten
Wabenunterlage darunter, damit Hitze abzieht und die Rückseite nicht verrußt. Maskierband auf der Oberseite hält den Rauchniederschlag von der Fläche fern.