Phaetus Conch Hotend Plus für Bambu Lab A1/A1 Mini
Phaetus Conch Hotend M4 für Bambu Lab A1/A1 Mini
Phaetus baut All-Metal-Hotends (Dragon, Rapido) sowie Düsen und Extruder, überwiegend für V6-Aufnahmen und für Bambu-Lab-Druckköpfe. Die Auswahl läuft über die Aufnahme am Drucker, danach über den Durchsatz: Standard, HF oder UHF.
Standard, HF und UHF
Die Kürzel stehen für die Länge der Schmelzzone. Standardvarianten decken übliche Druckgeschwindigkeiten ab. HF (High Flow) und UHF (Ultra High Flow) schmelzen mehr Material pro Sekunde und lohnen sich bei großen Schichthöhen, breiten Bahnen und hohem Tempo. Bei langsamen, feinen Drucken setzt nicht das Hotend die Grenze, dann bringt der Aufpreis nichts.
Heatbreak
Titan trennt heiße und kalte Zone sauber, weil es Wärme schlecht leitet. Bimetall-Varianten ergänzen das um eine Kupferschicht auf der heißen Seite. Ein All-Metal-Aufbau ohne PTFE-Inliner erlaubt dauerhaft hohe Temperaturen, verlangt aber saubere Kühlkörper-Kühlung, sonst steigt die Schmelze zu weit nach oben und verstopft.
Düsen
Gehärteter Stahl hält abrasive Sorten aus, vernickeltes Kupfer leitet Wärme besser und verringert Anhaftungen, beschichtete Varianten liegen dazwischen.
Silikonsocken
Die Socke über dem Heizblock hält die Temperatur konstant und verhindert, dass angebackenes Filament am Block festbrennt. Sie ist Verschleißteil und an die Blockform gebunden.
Extruder
Ein Direktextruder wie der APUS sitzt am Druckkopf und führt das Filament auf kurzem Weg. Erst das macht weiche TPU-Sorten verarbeitbar. Zu Halterungen und Adaptern für die verbreiteten Systeme beraten wir persönlich.