Bei Revo bilden Düse und Heatbreak ein Bauteil. Der Wechsel geht von Hand, ohne Schlüssel und ohne Aufheizen, weil die Dichtfläche im Modul liegt statt zwischen zwei getrennten Teilen. Klassische M6-Einzeldüsen passen nicht.
Warum der Wechsel werkzeugfrei funktioniert
Eine M6-Düse dichtet mit ihrer Stirnfläche gegen das Heatbreak ab, weshalb sie auf Drucktemperatur nachgezogen werden muss. Revo bringt beide Flächen als fertig gepaartes Modul mit; es wird nur eingedreht. Undichte Stellen durch falsches Drehmoment entfallen damit.
Bohrungen
0,15 und 0,25 mm bilden Miniaturen und feine Schrift ab. 0,4 mm ist der Ausgangspunkt. 0,6 bis 1,2 mm verkürzen die Druckzeit großer Teile spürbar, verlangen aber eine High-Flow-Ausführung, damit die Heizleistung mitkommt.
Ausführungen
Messing für ungefüllte Filamente. Verschleißfeste Varianten mit gehärteter Spitze für Carbon und Glasfaser. High-Flow-Ausführungen mit vergrößertem Schmelzkanal für hohe Volumenströme.
Zusammenpassen
Die Module sind innerhalb der Revo-Baureihen austauschbar. Bei Komplettkits gehört ein Heizelement dazu, dessen Spannung zur Elektronik des Druckers passen muss; 24 V und 12 V lassen sich nicht mischen.