Gewindeeinsätze aus Messing zum Einschmelzen in gedruckte Teile, einzeln und als Sortiment-Set, dazu Lötspitzen-Adapter für den Einbau. Sie ersetzen Gewinde, die direkt in den Kunststoff geschnitten werden und nach wenigen Montagezyklen ausreißen.
Warum Messingeinsätze
Ein Gewinde im gedruckten Kunststoff trägt nur wenige Schraubzyklen. Der Messingeinsatz wird warm in eine vorgesehene Bohrung gedrückt, die Rändelung an seinem Mantel sinkt in den weichen Kunststoff ein und sitzt nach dem Abkühlen formschlüssig. Die Schraubkraft verteilt sich dann über die Mantelfläche statt über Gewindeflanken im Kunststoff.
Sortiment-Set oder Einzelgröße
Ein Set mit mehreren Größen lohnt, solange noch offen ist, welche Größe deine Konstruktionen verlangen. Wer bereits auf eine Größe standardisiert hat, fährt mit Einzelpackungen günstiger. M3 ist die im 3D-Druck gängige Größe.
Lötspitzen-Adapter
Der Adapter wird anstelle der Lötspitze in den Kolben geschraubt und zentriert den Einsatz beim Eindrücken. Ohne Adapter steht der Einsatz leicht schief und die Wärme geht ungleichmäßig ins Messing.
Konstruktion und Material
Vorgesehen wird ein zylindrisches Sackloch mit dem vom Hersteller angegebenen Durchmesser, ein bis zwei Millimeter tiefer als der Einsatz. Rundherum gehören mindestens zwei Perimeter Wandstärke. Bei PLA mit niedrigerer Kolbentemperatur arbeiten.