Zubehör für die Snapmaker-Systeme: Wechselmodule und Aufspannplatten, mit denen aus dem 3D-Drucker eine Laser- oder Fräsmaschine wird. Entscheidend ist die Maschinengeneration, denn A350, Artisan und Ray haben unterschiedliche Aufnahmen und Steuerungen. Module sind nicht frei untereinander tauschbar.
Wechselmodule statt zweiter Maschine
Snapmaker baut Geräte, bei denen der Werkzeugkopf getauscht wird. Ein Lasermodul oder eine CNC-Spindel sitzt an derselben Portalmechanik wie der Druckkopf. Die Auswahl hängt deshalb weniger am Anwendungsfall als an dem Gerät, das bei dir bereits steht.
Aufspannen beim Fräsen
Die CNC Carving Platform ist die Opferplatte für die Artisan-Serie. Das Werkstück wird darauf verschraubt oder geklemmt, und die Fräse darf ins Material eintauchen, ohne das Maschinenbett zu treffen. Ohne definierte Aufspannung wandert das Werkstück unter dem Fräser.
Drehachse für runde Teile
Die Drehvorrichtung dreht das Werkstück unter Laser oder Fräser hindurch. Damit lassen sich Becher oder Rundhölzer umlaufend gravieren statt nur auf einer Fläche. Die Vorrichtung wird je nach Gerät unterschiedlich angebunden.
Quick Swap und Doppelextrusion
Das Quick Swap Kit verkürzt den Modulwechsel bei der 350er-Baugröße. Das Doppel-Extrusionsmodul druckt zwei Materialien in einem Job, typisch ein wasserlösliches Stützmaterial neben dem Bauteil. Beide Teile sind an eine Baugröße gebunden, deshalb vor dem Kauf die Modellbezeichnung des eigenen Geräts abgleichen.