Klare und hochtransparente UV-Harze für LCD-Drucker bei 405 nm, in den Klassen Standard, Tough, Flex und Dental-Cast. Glasklar wird ein Teil erst durch Nacharbeit: schleifen, polieren oder Klarlack. Ohne diesen Schritt bleibt die Oberfläche milchig, auch wenn das Harz wasserklar ist.
Was die Transparenz begrenzt
Die Schichtstruktur streut Licht an jeder Lagengrenze. Direkt aus dem Drucker wirkt ein klares Teil deshalb trüb. Dünne Wandstärken und eine flache Anordnung im Bauraum reduzieren die Zahl der Grenzflächen im Sichtbereich.
Nachbearbeitung
Frisches Isopropanol verwenden, gebrauchtes hinterlässt einen Schleier aus gelöstem Harz. Nach dem Waschen vollständig trocknen, erst dann aushärten. Für optische Klarheit von 400er bis 3000er Körnung nass schleifen und mit Kunststoffpolitur abschließen. Alternativ füllt eine dünne Schicht Klarlack die Mikroriefen auf.
Vergilbung
Klare Harze dunkeln unter UV-Licht nach. Ein UV-blockender Klarlack verlangsamt das. Teile, die dauerhaft in der Sonne stehen, bleiben auch damit nicht farbstabil.
Die Klassen im Vergleich
Standardharz ist spröde und für Anschauungsteile gedacht. Tough- und ABS-Like-Varianten geben unter Biegung nach und halten Klemmen und Schnapphaken aus, sind dafür oft leicht getrübt. Flexible Klarharze kommen dort infrage, wo eine sichtbare Dichtung nachgeben muss. Dental-Cast-Harze sind auf rückstandsfreies Ausbrennen ausgelegt.