xTool führt drei Laserarten nebeneinander: Diodenlaser um 455 nm für Holz, Leder und farbiges Acryl, Faserlaser um 1064 nm für Metallmarkierung und UV-Laser um 355 nm für Kunststoff und Glas. Die Wellenlänge entscheidet über das Material, die Bauform über Standort und Absaugung.
Diodenlaser
Blaues Licht wird von Holz, Leder, Karton und farbigem Acryl aufgenommen. Klares Acryl lässt es nahezu ungehindert durch. Blankes Metall wird nur mit Beschichtung oder Markierspray gekennzeichnet, nicht geschnitten. Die Leistungsstufen bestimmen, in wie vielen Durchgängen ein Schnitt durchgeht.
Faserlaser
Infrarot bei 1064 nm markiert Edelstahl, Aluminium und Messing direkt. Bei MOPA-Quellen lässt sich die Pulsdauer einstellen, was Farbmarkierungen auf Edelstahl und helle Gravuren auf eloxiertem Aluminium ermöglicht. Holz und klares Acryl bearbeiten Faserlaser kaum; Geräte mit zweiter Quelle decken das mit ab.
UV-Laser
355 nm arbeiten mit sehr geringem Wärmeeintrag. Damit lassen sich Kunststoffe, Glas und beschichtete Oberflächen markieren, die unter einem Diodenlaser schmelzen oder verkohlen würden.
Gehäuse und Absaugung
Geschlossene Geräte halten Rauch und Streulicht zurück und lassen sich an eine Abluftführung hängen. Offene Portale nehmen größere Werkstücke auf, verlangen dafür Laserschutzbrillen im gesamten Raum. Eine Brille wirkt nur im Wellenlängenbereich, für den sie ausgewiesen ist; wer Diode und Faser betreibt, braucht beide Bereiche abgedeckt.
Erweiterung
Rollenmodule für Becher und Rundteile sowie Wabenunterlagen sind modellgebunden.