Zubehör rund um den Filamentdruck: Filamenttrockner, Düsen und Hotends, flexible Bauplatten, Haftmittel und Handwerkzeug. Vor dem Kauf zählt zweierlei: welches Hotend-System dein Drucker hat und ob die Bauplatte in Format und Befestigung auf dein Heizbett gehört.
Filament trocken halten
PETG, TPU und Nylon ziehen Feuchtigkeit aus der Raumluft. Beim Druck verdampft sie in der Düse, es knackt hörbar und die Oberfläche wird rau. Ein Filamenttrockner heizt die Spule über mehrere Stunden auf 45 bis 70 °C, abhängig vom Material. Geräte, die während des Drucks weiterlaufen, sparen den Zwischenschritt vor jedem Job.
Düsen und Hotends
0,4 mm ist der Standard und trifft die Mitte zwischen Detailgrad und Tempo. 0,6 und 0,8 mm legen breitere Bahnen ab, drucken schneller und fester, verlieren aber sichtbar an Kantenschärfe. Messing für ungefüllte Filamente, gehärteter Stahl für Carbon- und Glasfaseranteile. Beim Hotend zählt das System, nicht die Optik: V6 und MK8 sehen ähnlich aus und sind nicht gegeneinander tauschbar.
Haftung
Sprühkleber und Klebestift helfen bei großen Grundflächen und warpanfälligen Materialien. Bei PETG wirkt Haftmittel umgekehrt als Trennschicht, damit das Teil beim Ablösen die Bettoberfläche nicht ausreißt. Flexible PEI-Platten geben Teile durch Biegen frei.
Werkzeug und Kleinteile
Seitenschneider und Entgratmesser sind der Grundstock, dazu Reinigungsnadeln für verstopfte Düsen. Ein Filamentverbinder verschweißt Reststücke miteinander.