FEP Folie Photon Mono X oder Saturn - 260x200mm
Verbrauchs- und Werkzeugteile rund um den Harzdruck: FEP-Folien für die Wanne, Isopropanol zum Waschen, Filter zum Zurückgießen von Restharz, Ultraschallreiniger und Seitenschneider für die Nacharbeit. Das meiste davon ist Verschleiß und wird nach Betriebsdauer getauscht.
Der Ablauf nach dem Druck
Gewaschen, getrocknet, nachgehärtet, dann werden Stützen entfernt. Für den Waschschritt braucht es ein Lösemittel und ein geschlossenes Gefäß. Isopropanol mit 99,9 Prozent löst Harzreste, ein Ultraschallreiniger erreicht Hohlräume und Hinterschnitte, an die kein Pinsel kommt.
FEP-Folie
Die Folie am Wannenboden ist die Trennschicht zwischen Harz und Bauteil. Sie trübt sich durch die Ablösekräfte und bekommt Dellen an Stellen, an denen häufig gedruckt wurde. Trübe oder eingedellte Folie führt zu Fehlbelichtungen und abgerissenen Teilen. Beim Wechsel gleichmäßig spannen, sonst schwankt die Belichtungsebene.
Filtern und Zurückgießen
Restharz in der Wanne enthält nach jedem Druck ausgehärtete Partikel. Ungefiltert zurück in die Flasche gekippt, landen diese Krümel im nächsten Druck und drücken sich in die Folie. Ein Papierfilter im Trichter hält sie zurück.
Schutz und Entsorgung
Flüssiges Harz reizt Haut und Atemwege, Nitrilhandschuhe und Lüftung gehören dazu. Papiertücher, Filter und Restharz erst unter UV-Licht aushärten lassen, danach sind sie fest. Gebrauchtes Isopropanol nicht in den Ausguss geben.