Micro Swiss Düse beschichtet für Creality K1, K1 Max, CR-M4
0,8 mm ist die erste Größe, bei der der Zeitgewinn den Detailverlust deutlich überwiegt. Bahnbreiten um 0,9 mm und Schichthöhen bis 0,6 mm verkürzen große Drucke erheblich. Das Hotend muss die Fördermenge liefern können, sonst bringt die Öffnung nichts.
Die Rechnung
Gegenüber 0,4 mm verdoppelt sich die Bahnbreite und die Schichthöhe darf mitwachsen. Ein Bauteil, das bei 0,2 mm Schichthöhe zehn Stunden braucht, liegt bei 0,5 mm Schichthöhe und 0,9 mm Bahn oft unter vier Stunden. Der Preis sind sichtbare Schichten und weiche Kanten.
Heizleistung ist die Grenze
Der Volumenstrom steigt ungefähr mit dem Quadrat des Durchmessers. Ein Standardhotend mit kurzer Schmelzzone erreicht die nötige Fördermenge nicht, gleich welche Düse vorn sitzt. High-Flow-Hotends und Volcano-Blöcke verlängern die Zone; CHT-Düsen teilen die Schmelze im Inneren auf und erhöhen die Wärmeaufnahme bei gleicher Temperatur.
Kühlung mitdenken
Mehr Material pro Sekunde heißt mehr Wärme im Bauteil. Der Serienlüfter reicht bei Überhängen häufig nicht mehr aus. Bei PLA zeigt sich das als hängende Brücke, bei PETG als Verzug an dünnen Stegen.
Wofür 0,8 mm nicht taugt
Gewinde, Steckverbindungen und Schrift. Die Bahnbreite ist die Untergrenze für jedes Detail, das noch abgebildet werden soll.
Werkstoff
Messing für ungefüllte Filamente, gehärteter Stahl oder eine beschichtete Spitze, sobald Carbon, Glasfaser oder Leuchtpigment im Strang steckt.