Federstahlplatten mit PEI-Beschichtung, Glasplatten und Spezialoberflächen für FDM-Drucker. Vor dem Kauf zählen zwei Maße: die Plattengröße deines Druckers und die Art der Aufnahme, also Magnetfolie oder Klammern. Die Oberfläche wählst du danach, welches Filament du hauptsächlich fährst.
Glattes gegen texturiertes PEI
Glattes PEI ergibt eine spiegelnde Unterseite und hält PLA sehr stark. Bei PETG wird diese starke Haftung zum Problem: Es verbindet sich mit der Beschichtung und reißt beim Ablösen Krater heraus. Ein dünner Klebestift als Trennschicht verhindert das. Pulverbeschichtetes, texturiertes PEI gibt eine matte, angeraute Unterseite, verzeiht eine leicht zu tief eingestellte erste Schicht und lässt PET-G von selbst los.
Federstahl oder Glas
Federstahl lässt sich zum Ablösen biegen, das Teil springt ab. Die Magnetfolie darunter ist ein eigenes Verschleißteil mit einer Temperaturgrenze meist um 100 °C, oberhalb davon verliert sie Haftkraft dauerhaft. Glas bleibt über die Fläche plan und liefert sehr glatte Unterseiten, wiegt aber mehr, was bei stark beschleunigenden Druckern die Massenträgheit des Betts erhöht.
Beidseitige Platten
Viele Federstahlplatten tragen zwei verschiedene Oberflächen, eine je Seite. Das spart den zweiten Kauf, wenn du zwischen PLA und PET-G wechselst.
Kompatibilität
Neben der Kantenlänge in Millimetern entscheiden die Aussparungen für die Positionierung. Platten für Bambu Lab, Snapmaker oder Creality unterscheiden sich dort, auch bei identischer Grundfläche.