Raise3D steht im Sortiment mit zwei getrennten Zweigen: der DF-Reihe für den Harzdruck samt Nachbearbeitung sowie Düsen und Hotends für die FDM-Maschinen der Marke. Dazu kommt ein carbonverstärktes PA-Filament.
DF-Reihe und Nachbearbeitung
Beim Harzdruck sind Waschen und Nachhärten Teil des Prozesses, nicht optional. Die Härtekammer bringt eine definierte Zeit und Wellenlänge mit, was Maßhaltigkeit reproduzierbar macht. Ein Komplettpaket fasst Drucker und Nachbearbeitung in einem abgestimmten Satz zusammen.
Düsen mit eigenem Anschluss
Die FDM-Maschinen nutzen ein eigenes Düsensystem, das nicht mit MK8 oder V6 austauschbar ist. Angeboten werden Edelstahl-, Messing- und beschichtete Kupferausführungen, überwiegend in 0,4 mm.
Carbonverstärktes PA
Das Filament ist als anspruchsvoll eingestuft. Polyamid zieht Feuchtigkeit und muss vor dem Druck getrocknet werden, sonst bilden sich Blasen und die Oberfläche wird rau. Die Carbonfüllung schleift Messing und Edelstahl aus: dafür gehört eine gehärtete oder beschichtete Düse ins Hotend.
Offenes Filamentsystem
Die Maschinen sind nicht auf eine Materialmarke festgelegt. Die Druckprofile werden dann selbst hinterlegt, statt sie über einen Chip zu beziehen.