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Standardharze für LCD- und MSLA-Drucker mit 405 nm, der Allrounder für Figuren und Passproben. Unterschieden wird vor allem nach Reinigungsart (Isopropanol oder wasserwaschbar) und nach Farbe, denn transparente und helle Harze brauchen andere Belichtungszeiten als dunkel pigmentierte.
Was Standardharz kann und was nicht
Es härtet schnell, löst feine Details auf und liefert glatte Oberflächen bei geringem Materialeinsatz. Mechanisch bleibt es spröde: Dünne Stege, Schnapphaken und belastete Achsen brechen. Für zähere Teile gibt es Tough- und ABS-Like-Harze, für elastische Teile flexible Sorten wie Rebound mit Shore 55A.
Wellenlänge und Belichtung
Die Harze hier arbeiten mit 405 nm, der Standardwellenlänge aktueller LCD-Drucker. Die Belichtungszeit je Schicht hängt an Harzfarbe, Schichthöhe und Alter des Displays. Jedes neue Harz braucht deshalb einen kleinen Testdruck, bevor eine volle Platte startet. Dunkle Pigmente brauchen längere Belichtung als klare Harze.
Waschen und Nachhärten
Klassische Harze werden in Isopropanol gewaschen. Wasserwaschbare Sorten sparen das Lösemittel, das Waschwasser bleibt aber harzbelastet, gehört nicht in den Ausguss und wird vor der Entsorgung ausgehärtet. Nach dem Waschen folgt das Nachhärten unter UV. Ohne diesen Schritt bleibt die Oberfläche klebrig und das Teil verliert Maßhaltigkeit.
Umgang
Flüssiges Harz reizt Haut und Augen und sensibilisiert bei wiederholtem Kontakt. Nitrilhandschuhe und Lüftung sind Grundausstattung.