Steuerplatinen für FDM- und Resin-Drucker von Creality, Anycubic, Flashforge, Creatbot, Mingda, ELEGOO, Snapmaker und PrimaCreator. Eine Platine ist modell- und häufig revisionsgebunden, deshalb zählt neben dem Druckermodell die Aufschrift auf der verbauten Platine.
Warum die Revision zählt
Hersteller ändern Platinen innerhalb einer Modellreihe, ohne den Produktnamen anzupassen. Steckerbelegung und Treiberbestückung können abweichen. Die aufgedruckte Versionsnummer der ausgebauten Platine ist beim Abgleich aussagekräftiger als die Modellbezeichnung.
Treiber bestimmen Laufruhe und Firmware
Boards mit TMC-Treibern laufen im StealthChop-Modus hörbar leiser als ältere A4988-Bestückung. Beim Wechsel ändern sich Motorstrom und Mikroschritte, die Firmware muss darauf abgestimmt sein.
Ohne Flashvorgang läuft nichts
Eine neue Platine kommt selten mit dem Konfigurationsstand deines Druckers. Bauraummaße und Endschalterlogik stecken in der Firmware; ohne Anpassung fährt der Drucker gegen die Anschläge.
Resin-Drucker haben andere Boards
Bei LCD-Druckern steuert die Platine Belichtungspanel und Z-Achse statt Extruder und Heizbett. Boards aus dem FDM-Bereich sind nicht übertragbar, auch nicht innerhalb desselben Herstellers.
Vor dem Tausch messen
Oft liegt der Fehler woanders. Ein durchgebrannter MOSFET am Heizbettanschluss zeigt sich an verfärbten Klemmen, ein defekter Treiber an einer einzelnen Achse, die Schritte verliert.